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FDP Stadt Monschau

Sonntag 19.04.2009
 

 

 

 

 

 

Antrag auf Einführung eines Zuschusses  für die Windelentsorgung bei Kleinkindern und bei erhöhtem Müllanfall aufgrund einer Erkrankung

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Steinröx,

da mit Einführung der Müllverwiegung, die Entsorgungskosten verursachergerecht abgerechnet werden, ist es uns ein Anliegen, einen gerechten sozialen Ausgleich für Familien mit Kleinkindern und für erkrankte Menschen zu schaffen.

Da für die durch Windeln entstandenen Müllmengen nach Gewicht gezahlt werden muß und dieses Gewicht pro Kind im Jahr ca. 420 Kg beträgt, ist dies eine starke zusätzliche finanzielle Belastung insbesondere für Familien. Gleich sieht die Situation bei erkrankten Menschen aus, die auch auf eine Müllentsorgung von Windeln angewiesen sind.

Um zu einem finanziellen Ausgleich dieser Personengruppen zu gelangen, schlagen wir die Einführung von einem jährlichen Zuschuss in Höhe von 117,60 Euro pro betroffener Person vor. Die genannten 117,60 Euro errechnen sich aus 420 Kg x 0,28 Euro.

Beim Zuschuss für Kleinkinder sollte dieser nachträglich einmalig ausbezahlt werden und sollte zwischen dem zweiten und dritten Geburtstag des Kindes beantragt werden für die gesamte Windelzeit ab Geburt, bis zum 30. Lebensmonat.

Erkrankte Menschen, bei deren Versorgung erhöhte Müllmengen anfallen, sollen einen Zuschuss ab Antragstellung erhalten. Dem Antrag muß ein ärztliches Attest beigefügt werden,in dem der dauernd erhöhte Abfallanfall aufgrund einer Krankheit bestätigt wird.

Der Zuschuss sollte hier pro Jahr maximal 117,60 Euro betragen.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Paul Hüllenkremer

 

 

 

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